Pionierprojekte aus Burgdorf

In der Stadt Burgdorf haben in der Vergangenheit verschiedene Pioniere im Energiebereich gewirkt und dabei weltbewegende Innovationen hervorgebracht. So ist das Fotovoltaiklabor der Berner Fachhochschule bereits seit 1988 in Betrieb und liefert seither laufend neue Erkenntnisse. Bereits 1991 wurde in Burgdorf eine Kostendeckende Einspeisevergütung für Solarstrom eingeführt und auch die ersten, ausschliesslich mit Sonnenenergie beheizten Ein- und Mehrfamilienhäuser wurden auf Burgdorfer Boden gebaut.

                                         

Forschung

Forschung an der Hochschule für Technik und Informatik, Burgdorf

Das im Jahre 1988 gegründete Photovoltaik-Labor der Berner Fachhochschule befasst sich vor allem mit der elektrischen Systemtechnik von Photovoltaikanlagen. Es werden BSc- und MSE-Studenten zum Ingenieur der Elektrotechnik FH ausgebildet.

Seit 1989 werden auf nationaler und internationaler Ebene Forschungs- und Entwicklungsprojekte bearbeitet. Das Labor verfügt über eine gute Messinfrastruktur für PV-Module, PV-Wechselrichter und –Batterien. Es hat ein Hochspannungslabor für elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und Blitzschutz, speziell (aber nicht nur) im Zusammenhang mit Photovoltaik¬anlagen.

Die Mitarbeiter des Labors können für Dritte auch Forschungsprojekte (KTI etc.) und Dienstleistungen (z.B. Beratungen, Labor- und Feldmessungen) durchführen. Publikationen über die durchgeführten Arbeiten und die gewonnenen Erkenntnisse finden Sie hier.

Bild BFH

Burgdorfer Modell - Die Erfindung der Kostendeckenden Einspeisevergütung

Das Hauptziel des Burgdorfer Modells war es, den von Solaranlagen eingespeisten Strom für den Betreiber kostendeckend zu vergüten. Mit diesem System sollte bereits in den späten 80er Jahren die Stromproduktion mit Fotovoltaik-Modulen vorangetrieben und damit der bestehende Markt angekurbelt werden. Die vom damaligen Burgdorfer Stadtrat H.U. Flückiger eingebrachte Motion wurde von der IBB (heute Localnet AG) 1991 umgesetzt und damit weltweit erstmals ein Vergütungssystem für Solaranlagen eingeführt. Trotz grossem Effort von Seite der Initianten wurde das Burgdorfer Modell in der Schweiz vorerst nicht weiter kopiert. Erst 2008, nachdem in Deutschland das Erneuerbare Energiegesetz nach dem Vorbild des Burgdorfer Modells längst eingeführt war, wurde auch in der Schweiz die Kostendeckende Einspeisevergütung (KEV) beschlossen.


Nullenergiehaus

Mit dem ersten, rein solar beheizten Gebäude, erbrachte die Firma Jenni Energietechnik 1990 eine zuvor nicht für möglich gehaltene Pionierleistung, die weit über die Schweizer Grenze hinaus für Furore sorgte. Auch das 2007 fertig gestellte erste solar beheizte Mehrfamilienhaus war eine Weltneuheit, die eindrücklich aufzeigt, welches Potenzial in der Sonnenenergie steckt.
Die Jenni Energietechnik AG ist seit 1976 im Bereich der Sonnenenergienutzung aktiv und heute ein führender Hersteller von thermischen Solarspeichern in allen Grössen.
Interessierte finden weitere Informationen sowie Führungen durch die Pionierleistungen unter untenstehendem Link.


Nullenergiehaus
Nullenergiehaus
 

50 + 50 Solardächer für Burgdorf

Bild 50 Solardächer

Die Sonne liefert zuverlässig und unerschöpflich Energie. Wir brauchen sie nur noch für unsere Zwecke zu nutzen. Genau hier setzte die Aktion "50 Solardächer für Burgdorf" an. Gestützt auf den grossen Erfolg der ersten Aktion verlängerte der Gemeinderat diese bis Ende Jahr 2009 um weitere 50 Anlagen.

Die Aktion ist abgeschlossen. Eckdaten zur Aktion finden Sie unter folgendem Link.

Stadtverwaltung Burgdorf
Zentrale und Empfang, Kirchbühl 23, Postfach 1570, 3401 Burgdorf

Telefon Zentrale: 034 429 91 11
Fax Zentrale: 034 422 94 26

E-Mail Zentrale

 

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