Energie in Burgdorf

Die Stadt Burgdorf bekennt sich zur langfristigen Zielsetzung der 2000-Watt und 1-Tonne-CO2-Gesellschaft. Der schweizerische Durchschnittswert liegt heute bei 6300 Watt Dauerleistung pro Kopf pro Jahr. Durch bewusstes Verhalten, sei es im Wohn-, Konsum- oder auch Mobilitätsbereich, kann der Energieverbrauch jedes einzelnen beeinflusst und somit direkt ein wichtiger Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen geleistet werden. Die Herausforderung unserer heutigen Gesellschaft ist es, ihre Energiebedürfnisse mit möglichst geringer Belastung der Umwelt abzudecken.

Leitbild Energie

Am 14. Dezember 2009 hat der Gemeinderat Burgdorf das Leitbild Energie der Stadt Burgdorf verabschiedet. Darin werden die Ziele und Eckwerte der künftigen Energiebewirtschaftung der Stadt definiert.

Die Energiestadt Burgdorf setzt sich als langfristige Vision die Erreichung der 2000-Watt-Gesellschaft sowie der 1-Tonne-CO2-Gesellschaft zum Ziel. Das Leitbild orientiert sich stark an den Zielsetzungen der Energiestrategie des Kantons Bern. Mit dem Richtplan Energie von 2012 wurden Massnahmen definiert, die nötig sind, um die Ziele aus dem Leitbild langfristig zu erreichen.

Leitbild Energie


Richtplan Energie

Der Richtplan Energie der Stadt Burgdorf legt den Grundstein für eine zukunftsgerichtete Energieversorgung der Stadt Burgdorf. Diese soll ökologisch sinnvoll sowie wirtschaftlich tragbar sein. Der Richtplan ist behördenverbindlich und ermöglicht die langfristige Abstimmung der räumlichen Entwicklung der Stadt mit einer möglichst nachhaltigen Energieversorgung.

Am 17. Dezember 2012 wurde der Richtplan Energie vom Gemeinderat verabschiedet und anschliessend Anfang 2013 durch den Kanton genehmigt. Der Richtplan Energie macht Aussagen zum heutigen Energieverbrauch Burgdorfs und zeigt auf, mit welchen Massnahmen das langfristige Ziel der 2000-Watt-Gesellschaft erreicht werden kann. Auf der Richtplankarte sind die jeweils zu priorisierenden Energieträger dargestellt. Die 28 Massnahmenblätter beschreiben Massnahmen zur Förderung erneuerbarer Energien und Energieeffizienz für die nächsten 15 Jahre.

Die Umsetzung der Massnahmen aus dem Richtplan wird in enger Zusammenarbeit mit der Localnet AG und weiteren Beteiligten vorangetrieben.

Bericht Richtplan Energie

Massnahmenkatalog Richtplan Energie

Karte Richtplan Energie


Energiestadt

Burgdorf ist Energiestadt

Die Stadt Burgdorf, seit 1999 im Besitz des Labels Energiestadt, setzt schon seit den 90er-Jahren auf eine nachhaltige Energie- und Entwicklungspolitik und hat damit eine Pionierrolle eingenommen. Durch die Förderung und Erforschung von Fotovoltaik und innovativen Mobilitätslösungen setzte die Stadt gemeinsam mit der Fachhochschule und lokalen Unternehmen neue Massstäbe. Im Leitbild Energie der Stadt und im Richtplan Energie sind die 2000-Watt-Gesellschaft und 1-Tonne-CO2-Gesellschaft als langfristige Zielsetzung festgehalten. Unter anderem im Zusammenhang mit der Plattform Energiestadt – einem Zusammenschluss der Energiestadt mit der lokalen Energieversorgerin Localnet AG – werden immer wieder neue Projekte zur Erreichung dieser Ziele umgesetzt.
Das Label Energiestadt wird alle vier Jahre neu vergeben. Die Stadt Burgdorf muss also periodisch Rechenschaft ablegen, welche konkreten Massnahmen im Energiebereich umgesetzt wurden. Zuletzt erreichte die Stadt Burgdorf 2016 mit 68.7 % der möglichen Punktzahl ein sehr gutes Resultat.

Faktenblatt Energiestadt
Energiestadt

Plattform Energiestadt

Das Programm der Plattform Energiestadt steht auch dieses Jahr im Zeichen von Energieeffizienz und Sensibilisierung der Bevölkerung. Bewährte Massnahmen werden weitergeführt und mit neuen attraktiven Aktionen ergänzt.
Sind Sie auf der Suche nach einem neuen E-Bike oder brauchen Sie ein neues, energieeffizientes Haushaltgerät? Dann informieren Sie sich über das Angebot auf der Seite

Plattform Energiestadt

Energieberatungsstelle

Die Stadt Burgdorf unterstützt als Energiestadt die Energieberatungsstelle der Regionalkonferenz Emmental. Informieren Sie sich frühzeitig und lassen Sie sich beraten.

Energieberatungsstelle

Energieberatungsstelle

Solarstadt Burgdorf AG

Am 6. Mai 2014 wurde die Solarstadt Burgdorf AG gegründet. Nebst verschiedenen Unternehmern engagieren sich darin die Stadt Burgdorf, die Localnet AG und die Burgergemeinde. Zielsetzung der AG ist die Förderung und der Ausbau der Solarenergie in Burgdorf.

Das Burgdorfer Industriegebiet birgt ein immensens Potenzial für die Nutzung von Solarenergie. Viele der momentan brachliegenden Flachdächer sind gut geeignet für die Installation von Fotovoltaikanlagen. Die Solarstadt Burgdorf AG will möglichst viel dieses Potenzials erschliessen.

Die Finanzierung der Anlagen über die Aktiengesellschaft ermöglicht es auch jenen Personen, in die Förderung von Solarenergie zu investieren, die auf ihrem eigenen Dach kein Potential für die Realisierung einer Anlage haben oder nicht Eigenheimbesitzer sind.

Stromprodukte

Elektrizität in Burgdorf ist ausschliesslich erneuerbar! Neben Wasserkraft bietet die Localnet AG Produkte mit unterschiedlichem Anteil Solarstrom an.

Durch die Wahl Ihres Stromprodukts können Sie Ihren ganz persönlichen Beitrag zu einer nachhaltigen und regionalen Energieversorgung leisten.

Informieren Sie sich über die verschiedenen Produkte!

Angebote für Schulen

Von der einstündigen Lektion zum Thema Energieeffizienz über den Besuch interaktiver Ausstellungen bis hin zu ganzen Landschulwochen zum Thema Energie gibt es zahlreiche spannende Ideen, die sich mit Schulklassen umsetzen lassen. Die meisten Angebote sind so aufbereitet, dass den Lehrpersonen keine grossen Mehraufwände entstehen.

Angebote für Schulen

Energiekarte

Die Energiestadt Burgdorf bekennt sich nicht nur im Leitbild Energie (2009) zur langfristigen Zielsetzung der 2000-Watt- und 1-Tonne-CO2-Gesellschaft, sondern zeigt im Richtplan Energie auch auf, wie der Weg dorthin aussehen kann. Die Förderung erneuerbarer Energien und effizienter Energiegewinnung spielt dabei eine wichtige Rolle.

Auf der Energiekarte Burgdorfs sind nebst den 100 Solardächern, die durch das städtische Förderprogramm 50+50 Solardächer für Burgdorf unterstützt wurden, weitere Anlagen zur Energiegewinnung mit erneuerbaren Energien und energieeffiziente Lösungen bei Sanierungen und Neubau eingezeichnet. Mit Klick auf die einzelnen Objekte erhalten Sie alle nützlichen Informationen zu den Anlagen wie Jahresleistung, Energieträger, Planer und ausführende Unternehmen. Zudem können Sie ganz einfach auch Ihre eigene Anlage eintragen.

Auf der Karte finden Sie Solaranlagen, Holzheizungen, Wärmepumpen, Wind- und Wasserkraft, Biogasanlagen, andere erneuerbare Energien und energieeffizientes Bauen.

Die Karte richtet sich zum einen an alle, die sich für die räumliche Verteilung von erneuerbaren Energien und Energieeffizienz interessieren. Zum anderen bietet sie sowohl dem beteiligten Gewerbe als auch den Besitzerinnen und Besitzern von solchen Anlagen die Möglichkeit, durch wenige Mausklicks ihr Objekt auf der Karte erscheinen zu lassen und zu beschreiben. Dadurch können hilfreiche Erfahrungen einem breiten Publikum weitergegeben und erbrachte Leistungen sichtbar gemacht werden. Der Eintrag erfolgt auf der Internet-Plattform Repowermap.

Webseite Repowermap

Helfen Sie mit, aufzuzeigen, wie weit Burgdorf auf dem Weg zur 2000 Watt Gesellschaft ist, und tragen Sie Ihre eigenen Anlagen ein!

Ökologischer Fussabdruck

Die Stadt Burgdorf bekennt sich zur langfristigen Zielsetzung der 2000-Watt- und 1-Tonne-CO2-Gesellschaft. Der schweizerische Durchschnittswert liegt heute bei 6300 Watt Dauerleistung pro Kopf pro Jahr. Durch bewusstes Verhalten, sei es im Wohn-, Konsum- oder auch Mobilitätsbereich, kann der Energieverbrauch jedes einzelnen beeinflusst und somit direkt ein wichtiger Beitrag zu einem nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen geleistet werden.

Wissen Sie, wie viel Energie Sie jährlich verbrauchen? Finden Sie heraus wie gross Ihr ökologischer Fussabdruck ist und welche Lebensbereiche (Ernährung, Mobilität, Freizeit, Wohnen, Konsum, wie stark dazu beitragen). Vielleicht können Sie auch den einen oder anderen Tipp im Alltag umsetzen.

Der schweizerische Fussabdruck

Der Fussabdruck der Schweiz ist mehr als viermal so gross wie ihre Biokapazität. Er misst derzeit 5 globale Hektaren (gha) pro Person. Die Biokapazität unseres Landes beträgt indes bloss 1,2 gha pro Kopf. Die Hauptursache ist dabei der hohe Energieverbrauch, insbesondere fossiler Energieträger.

WWF

Der schweizerische Fussabdruck

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Fax Zentrale: 034 422 94 26

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