100. Geburtstag Frau Ursula Biefer-Jucker

25.09.2019

Wenn Sie am Samstag, dem 12. Oktober um 12.00 Uhr die Glocken der Burgdorfer Stadtkirche hören, dann wird dies zu Ehren von Frau Ursula Biefer-Jucker sein.

Die Stadt Burgdorf freut sich für die Jubilarin. Sie gratuliert Frau Biefer herzlich und wünscht ihr weiterhin viele friedliche und erfüllte Tage.


Lebenslauf
Ursula Biefer-Jucker, geboren am 12.10.1919, wuchs mit ihren zwei jüngeren Brüdern im idyllischen Fägswil bei Rüti ZH auf. Nach der Schulzeit besuchte sie die Höhere Töchterschule in Zürich und lernte anschliessend den Beruf der Buchhändlerin. Von ihren Anstellungen gefiel ihr jene in der Globi-Redaktion am besten, wo sie als Globi-Tante für alle möglichen und unmöglichen Anliegen zuständig war.
Auf dem Arbeitsweg nach Zürich lernte sie im Zug Hans Biefer kennen. Die beiden heirateten 1945 und zogen nach Baden, wo Hans eine Anstellung bei der BBC gefunden hatte. Dort kamen auch die beiden Töchter Barbara und Eva zur Welt.
1950 zog die junge Familie nach Burgdorf, wo Hans am Technikum als Lehrer arbeitete. Gleich neben dem Arbeitsort fanden sie ihr neues Daheim und kurz danach kam die dritte Tochter Regina zur Welt.
Ursula war mit Familie, grossem Haus und Garten vollauf beschäftigt, fand aber trotzdem noch Zeit, im obersten Stockwerk zwei Zimmer an Technikums Studenten zu vermieten, die Herren genannt wurden und der Familie manche heitere Stunde bescherten.
Später dienten diese Zimmer dazu, Gäste aus aller Welt und Flüchtlinge aus Ungarn und aus der Tschechoslowakei zu beherbergen. Ursula führte ein offenes Haus und war eine aufmerksame Gastgeberin. Sie half tatkräftig mit beim Aufbau des Bahnhoftreff Steinhof und engagierte sich bei Amnesty International.
Wenn sie Zeit fand, pflegte sie ihre Hobbies Handarbeiten, Gärtnern und Lesen.
Als die Töchter ausgeflogen waren, zogen die Eheleute in ihr eigenes Reihenhäuschen. Nach der Pensionierung von Hans unternahmen sie die Reisen, von denen sie immer geträumt hatten: China, Russland, Sibirien, Brasilien und immer wieder Griechenland und Portugal.
Seit dem Tod ihres Ehemannes vor 12 Jahren meisterte Ursula ihr Leben als Witwe sehr gut, bis sie 2012 schwer erkrankte. Sie erholte sich wieder, jedoch verschlechterte sich ihr Gedächtnis zunehmend. Dank der Unterstützung von Spitex, Mahlzeitendienst, Entlastungsdienst und der Töchter kann sie weiterhin zuhause leben und geniesst auf ihrer Terrasse jeden warmen Sonnentag.

Lebenslauf von Regina Biefer zur Verfügung gestellt.

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