Artists in Residence

Atelieraufenthalt in Buenos Aires

Die Städtekonferenz Kultur (SKK) verfügt in der Casa Suiza im Hafenquartier La Boca von Buenos Aires über drei Ateliers, in denen gleichzeitig drei Kulturschaffende aus verschiedenen Schweizer Städten Wohn- und Arbeitsräume belegen können. Die Stadt Burgdorf ist Mitglied der SKK. Darum steht Kulturschaffenden aus Burgdorf und der Region Emmental respektive mit einem engen Bezug zur Stadt Burgdorf oder der Region ein Atelier für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019 zur Verfügung. Die beiden anderen Ateliers werden von Kulturschaffenden aus Lugano und Vevey belegt.

Die Kulturkommission hat nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren den Künstler Samuele Vesuvio Wiedmer für den Aufenthalt in Buenos Aires ausgewählt.

Gastatelier der Stadt und der Farbik Burgdorf

Die Fabrik Burgdorf und die Stadt Burgdorf betreiben in den Räumlichkeiten der Fabrik ein Artist-in-Residence-Projekt.

2019 werden zwei KünstlerInnen im Atelier an der Lyssachstrasse 112 zu Gast sein:

Raissa Angeli im Juni und Juli 29019:
Raissa Angeli (*1986) lebt und arbeitet in Nikosia, Zypern. Sie studierte Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste Prag im Atelier von Jaroslav Rona und Malerei im Atelier von Michael Rittstein. Sie schloss 2011 mit einem Master-Abschluss in Bildhauerei ab. Davor studierte sie ein Jahr lang Tschechisch an der Karlsuniversität Prag.
Sie arbeitet hauptsächlich mit Skulptur, beschäftigt sich jedoch auch mit anderen Medien wie Video, Zeichnung, Malerei und Installation. Themen ihrer Arbeiten sind: das Spezifische einzelner Objekts („Diesheit“), komplexe Beziehungen von miteinander verflochtenen Bedeutungen in Netzwerken, sowie die Auseinandersetzung mit Massstäblichkeit und Materialität. Sie ist Mitbegründerin und zusammen mit Nayia Savva Co-Leiterin von DriveDrive, einem Kunstraum in Nikosia. Raissa Angeli ist bereits in der jungen Kunstszene der Schweiz vernetzt und wird während ihrem Aufenthalt in Burgdorf u.a. eine Ausstellung für die Cabane B in Biel vorbereiten.

Boris Nieslony im August 2019
Boris Nieslony (*1945) ist ein deutscher Performancekünstler und -theoretiker. Er studierte von 1970 bis 1976 an der Hochschule der Künste Berlin sowie an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg.
Seine Performances charakterisieren sich durch unvorhersehbare und unwiederholbare Improvisationen und finden an Orten eher abseits des Kunstmarktes, in Zusammenarbeit mit bekannten Kunstinstitutionen oder als Interventionen im öffentlichen Raum statt. Neben den Performances entwickelt Nieslony raumgreifende Skulpturen, Photographien, Künstlerbücher und entwirft ethnografisch ausgerichtete Projekte und zeigt diese weltweit.
Ein wesentliches Thema seiner Arbeit ist die Kunst der Begegnung. In diesem Sinne gehören Begegnungen und Zusammenarbeiten mit anderen Künstlern zu seinem Werk. Er initiierte zahlreiche, teils langlebige Vernetzungsprojekte und Gruppen wie z.B. das europäische Netzwerk “Die Stifter”, die Performancegruppe “BLACK MARKET International” oder “Arts Service Association ASA”. Boris Nieslony ist daher auch bereits mit vielen VertreterInnen der Performancekunst in der Schweiz vernetzt.

Die Ausschreibung für das Gastatelier 2020 wird im Herbst 2019 auf fabrikburgdorf.ch publiziert werden.

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